Hüft-Ultraschall
Strahlungsfreie Bildgebung von Hüftgelenk und umgebenden Weichteilen – vom Hüftscreening bei Säuglingen bis zu Beschwerden im Erwachsenenalter.
Was ist ein Hüft-Ultraschall?
Der Hüft-Ultraschall ist ein schmerzfreies, strahlungsfreies bildgebendes Verfahren zur Beurteilung des Hüftgelenks und der umgebenden Weichteile. Er wird insbesondere zur Beurteilung der Hüftreifung bei Säuglingen sowie zur Abklärung oberflächlicher Hüftprobleme bei Erwachsenen eingesetzt.
Was wird bei der Untersuchung beurteilt?
- ◆Struktur des Hüftgelenks
- ◆Weichteile rund um das Gelenk
- ◆Flüssigkeitsansammlung (Erguss)
- ◆Sehnen- und Muskelstrukturen
- ◆Angeborene Merkmale der Hüftentwicklung (bei Säuglingen)
Wann wird er durchgeführt?
- ◆Zum Hüftdysplasie-Screening bei Säuglingen
- ◆Bei Hüftschmerzen oder Bewegungseinschränkung
- ◆Wenn nach einer Verletzung eine Abklärung erforderlich ist
- ◆Bei Verdacht auf Schwellung oder Flüssigkeit rund um das Gelenk
Wie läuft die Untersuchung ab?
Die Patientin bzw. der Patient wird in geeigneter Position gelagert, und das Hüftgelenk wird mit der Ultraschallsonde detailliert untersucht. Die Untersuchung ist schmerzfrei und in der Regel schnell abgeschlossen. Bei Säuglingen ist eine früh durchgeführte Ultraschalluntersuchung für die zuverlässige Beurteilung der Hüftreifung von großer Bedeutung.