Becken-Doppler-Ultraschall
Farbdoppler-Ultraschall von Gebärmutter, Eierstöcken und Beckengefäßen: Struktur und Durchblutung werden gemeinsam detailliert beurteilt.
Was ist ein Becken-Doppler-Ultraschall?
Der Becken-Doppler-Ultraschall ist eine Ultraschalluntersuchung zur Beurteilung des Blutflusses in Gebärmutter, Eierstöcken und den umgebenden Gefäßstrukturen des weiblichen Beckens. Dank der Doppler-Technologie können nicht nur die Struktur der Organe, sondern auch deren Durchblutungseigenschaften detailliert untersucht werden.
Was wird bei der Untersuchung beurteilt?
- ◆Durchblutung der Gebärmutter (Uterus)
- ◆Gefäßstruktur der Eierstöcke
- ◆Durchblutungsmerkmale von Eierstockzysten
- ◆Zirkulation in den Beckengefäßen
- ◆Vaskularisationsmerkmale auffälliger Raumforderungen
Wann wird er durchgeführt?
- ◆Schmerzen im Unterbauch oder in der Leiste
- ◆Abklärung einer Eierstockzyste
- ◆Zyklusstörungen
- ◆Verdacht auf eine Raumforderung im Becken
- ◆Kontrollbedürftige gynäkologische Befunde
- ◆Beurteilung vor oder nach einer Behandlung
Wie läuft die Untersuchung ab?
Der Becken-Doppler-Ultraschall wird in der Regel über die Bauchdecke (transabdominal) oder bei Bedarf transvaginal durchgeführt. Während der Untersuchung wird der Blutfluss in den Gefäßen mit der Doppler-Methode beurteilt, und die Durchblutungseigenschaften der Organe werden detailliert untersucht. Die Untersuchung ist schmerzfrei und kommt ohne Strahlung aus.
Warum ist der Becken-Doppler wichtig?
In manchen Fällen liefert das rein strukturelle Erscheinungsbild der Organe nicht genügend Informationen. Die Doppler-Untersuchung ermöglicht die Beurteilung der Durchblutungseigenschaften – für eine genauere klinische Interpretation und zur Vermeidung unnötiger weiterführender Untersuchungen.